Resenvej 1 wurde von dem Maler Nikolaj Mølgaard Andersen (1895-1979) entworfen und 1926 als Wohnhaus für ihn und seine Frau Dagmar gebaut. Zeichnungen des Hauses zeigen, dass sich im ersten Stock ein Atelier befand, was Mølgaard Andersens Beruf widerspiegelt.

Das Haus ist als Fachwerkvilla gebaut, aber laut BBR-Register sind die Wände in den Tafeln Grundmauern und keine Fachwerkwände. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Bauvorschriften vom Ende des 19. Jahrhunderts die Verwendung von Lehmverkleidungen einschränkten.
Der architektonische Ausdruck kann als Nationalromantik bezeichnet werden und war in den ersten 20-30 Jahren des 20. Jahrhunderts in mehreren Wohnvierteln zu sehen. Jahrhunderts in mehreren Wohnvierteln zu sehen. Es heißt, dass das Bauen mit Fachwerkfassaden Prestige bedeutete, da es relativ teuer war. Resenvej 1 ist also ein spätes Beispiel für ein Haus mit Fachwerkausdruck.
Im Jahr 1946 entwarf der örtliche Architekt und spätere sozialdemokratische Wohnungsbauminister Ove Hove eine mögliche Erweiterung des Hauses nach Westen hin. Sie scheint jedoch nicht verwirklicht worden zu sein.
Sein Sohn Find Mølgaard Andersen (1934-2015), der wie sein Vater Maler war, bewohnte das Haus nach dem Tod seiner Eltern.
Das Haus wurde im Februar 2023 abgerissen, nachdem eine Debatte über seine mögliche Erhaltung entbrannt war.
Quellen
- Bauaktenarchiv der Gemeinde Skive: www.weblager.dk
- Mølgaard Andersen, Find: „En Kunstners udvikling“, Skiveegnens Jul 1999, S. 56-60.