Die Nørregade ist Teil des mittelalterlichen Skive und eine zentrale Einkaufsstraße.
Der wachsende Autoverkehr nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Straße unter Druck, und bereits 1959 wurde die Straße zur Einbahnstraße erklärt. Dies reichte jedoch nicht aus, um den Druck zu verringern, und ab dem 28. September 1968 wurde die Straße versuchsweise für den Verkehr gesperrt und in eine Fußgängerzone umgewandelt. Der Status als Fußgängerzone wurde schnell dauerhaft, 1979 folgten die Adelgade und die Frederiksgade und 1992 die Thinggade.

Geschäfte usw.
Da die Straße im Laufe der Geschichte von Skive eine aktive Geschäftsstraße war, haben sich hier viele verschiedene Unternehmen angesiedelt. Die Liste kann daher nur als eine kleine Auswahl betrachtet werden. Zum Beispiel kann erwähnt werden, dass die erste Genossenschaft in Skive 1905 hier gegründet wurde, aber 1911 in die Torvegade umzog.
Ramsgaard’s Buchhandlung:
Nørregade 7 stammt aus dem Jahr 1908, als Niels Jessen Rydtoft (geboren 1881) Rydtofts boghandel gründete. Im Jahr 1934 wurde sie von Christian Ib Ramsgaard übernommen. Das Geschäft wurde mit wechselnden Besitzern bis 2012 weitergeführt.
Vulkan:
Nørregade 13 wurde 1935 erbaut und war von seiner Errichtung bis zur Schließung von „Vulkan“ im Jahr 1987 ein Autohaus. Das Gebäude wurde von dem Architekten Tage Hansen entworfen und ist ein schönes Beispiel für den Funktionalismus.
Andere interessante Gebäude
Nørregade 22
wurde 1896 an der Stelle des Lorentzenschen Anwesens errichtet. Es wurde ein zweistöckiges Gebäude mit Geschäften im Erdgeschoss zur Straße hin und Wohnräumen im ersten Stock errichtet. Im Innenhof wurden Räumlichkeiten für eine Druckerei errichtet. Das Gebäude wurde von dem Gaswerkmeister Isidor von Essen entworfen.
Nørregade 32 „Selchaus Gård“:
Erbaut 1841 vom Kaufmann Mikkel Thorup. Im Jahr 1904 wurde es von dem Kaufmann Aage Selchau übernommen, der dem Gebäude seinen Namen gab. Der Getreidespeicher stammt aus dem Jahr 1700 und befand sich ursprünglich hinter dem Rathaus von Skive am Torvet, wo er als königlicher Getreidespeicher genutzt wurde. Im Jahr 1866 wurde er an seinen heutigen Standort verlegt
Nørregade 17:
Thomsens Lederwarengeschäft, erbaut 1923 unter der Leitung des Gerbers L. Thomsen. Ein Beispiel für den Historismus, entworfen vom Architekten Erik V. Lind
Nørregade 21:
Das alte Postamt von Skive, später wurde hier ein Uhrmacherladen betrieben, zuletzt das Geschäft „Høg Møller“, das sich bis zu seinem Abriss im Jahr 2020 in dem Gebäude befand.
Quellen
- Mortensen, Niels, 125 år på Skiveegnen, Skive bogtrykkeri 2001, S.13, 220
- 13 (ramsgaardsboghandel.dk)
- Eskildsen Jens & Mortensen Niels, 43 spændende bygninger i Skive bykerne, Skive Museums Forlag 1998