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Die Tongrube Branden ist eine Typlokalität für den „Branden-Ton“, einen reichhaltigen, dunkelgrauen Ton mit einer grünlichen Färbung durch das Mineral Glaukonit. Der Ton enthält auch etwas feinen Sand und etwas Glimmer. An manchen Stellen finden sich harte, kalkhaltige Konkretionen, Septarien, die von Rissen durchzogen sind. Die Risse können mit hellem Calcit gefüllt sein. Aufgrund seines Fossilgehalts wird der Branden-Ton dem unteren Teil des Oberoligozäns zugeordnet. Konkretionen (Septarien) aus dem Brandener Ton in Salling sind fast kugelförmig und werden als „Krabbenkugeln“ bezeichnet. Sie werden am Strand von Mogenstrup und am Hjordbusk in Åsted aus dem Fjordboden gespült.
Der Name Branden-Ton wurde 1906 von dem Geologen J. P. J. Ravn eingeführt, weil das Vorkommen in Branden am deutlichsten war.
Quellen:
Heilmann-Clausen, Claus: Paläogene Ablagerungen über dem dänischen Kalkstein. Chap. 5 Seite 106. Geologisches Institut der Universität Aarhus.
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