Der Viborgvej liegt dort, wo die Straße von den Ursprüngen der Stadt Skive mit der Brücke über den Fluss Karup in Richtung Viborg führte. Das Gebiet bis zum Fluss war schwierig zu bebauen, da es von Flussdelta und Flechtenwiesen geprägt war. In Richtung der Brücke geht die Straße in Østerbro über, wo sich das eigentliche Flussdelta befand.
Ein Teil der Straße hieß früher Jernbanegade, da der ursprüngliche Hauptbahnhof von Skive auf der Ostseite der Karup Å lag, um die schwierigen Bauarbeiten auf der anderen Seite des Flusses zu vermeiden.
1912 wurde derViborgvej 1 zum Standort der Margarinefabrik Dania mit dem östlich gelegenen Wohnhaus des Direktors. Von 1942 bis 1952 beherbergten die Gebäude die Lervarefabrikken Dania, dann übernahm GYRO das Gebäude. Dahl Pedersen von Volvo übernahm es 1972, und 1973 wurde das ursprüngliche Fabrikgebäude von 1912 abgerissen, um einem modernen Autohaus Platz zu machen. Das Gebäude am Engvej steht noch immer und gehört zu Toyota, das dort seit Mitte der 80er Jahre einen Autohandel und eine Werkstatt betreibt. Das Wohnhaus des Direktors wurde Mitte der neunziger Jahre abgerissen.
Viborgvej 7 Vikan erwarb das Grundstück im Jahr 1944. Mitte der fünfziger Jahre wurde der erste Bauabschnitt des Fabrikgebäudes nach dem Entwurf von H. Toft Hansen entworfene erste Etappe des Fabrikgebäudes, gefolgt von der zweiten Etappe im Jahr 1960. Im Jahr 1969 zog Vikan in das neue Industriegebiet am Rævevej um, und die Gemeinde Skive übernahm die Gebäude für die BOMI-Ausbildungswerkstatt.
Die Straße ist auch heute noch ein zentraler Verkehrsknotenpunkt in Skive, und im Jahr 2024 ist sie von Tankstellen, Autohäusern und Mechanikern geprägt.
Der Hauptbahnhof wurde in den 1880er Jahren erbaut und 1962 nach einer großen Umstrukturierung der Eisenbahn in und um Skive abgerissen. Aus diesem Grund heißt die gesamte Straße heute Viborgvej.
Quellen
- Mortensen Niels, Skive kommunes historie bind III, Skive Museums Forlag 2003, S. 18-20
- Thielsen, Charles, Bogen om Skive, Skive Folkebladsbogtrykkeri, S. 114