Østerbro entstand als Stadtgebiet in den 1870er Jahren, nachdem die Eisenbahn nach Viborg gebaut worden war. Wegen der Schwierigkeiten der Karup Å und der umliegenden Feuchtgebiete wollte man die Bahn nicht in die Stadt bringen. Der Bahnhof wurde daher östlich der Stadt angelegt. Das Gebiet bestand zuvor aus Wiesen und dem Flussdelta, das durch die drei Flussläufe entstanden war. Vor dem Ausbau der Industrie und der Eingemeindung in die Stadt hieß das Gebiet Skive Holme.
Das erste große Projekt war die neue Eisengießerei von Skive, die dort 1880 errichtet wurde. Danach entwickelten sich weitere Industrien. Im Jahr 1887 wurde das Gebiet in die Stadt Skive eingemeindet.
Interessante Adressen:
Østerbro 1:
Auch bekannt als „Åhuset“, war ursprünglich das einzige Gebäude auf der Ostseite der Brücke. Das ursprüngliche Haus wurde 1910 abgerissen.
Østerbro 7:
Østerbro 14:
Das ursprüngliche Hotel wurde in den 1880er Jahren erbaut. Es trug die Namen „Skyttes Hotel“, „Jernbanehotellet“ und „Grand Hotel“.
Quellen
- Thielsen, Charles, Bogen om skive, Skive Folkebladsbogtrykkeri 1926, S. 108
- Gormsen, Gudrun et al. Skive kommunes historie bind I, Skive Museums forlag 2001, S. 347
- Skivebogen 1993, S. 78
- Kjems Rud & Mortensen Niels, Ottos billedbog Skiveegnen i billeder 1870-1970