Der Lumpensegler: Tarri’s Mühle

Im Pelzmuseum gibt es eine Mühle. Es ist ein sogenannter Lumpensegler. Eine Art von Mühle, die für einen überschaubaren Geldbetrag eingerichtet werden konnte.

Die Mühle stammt aus der Zeit um 1900 und stand zunächst auf einem unbekannten Grundstück in Fur, dann wurde sie in Dalagervej wieder aufgebaut. Von hier aus wurde sie 1939 von Christian Tarri gekauft und auf seinen Hof am Bette Jensesvej gebracht. Tarri entschied sich dafür, die Mühle neben seinen Wirtschaftsgebäuden aufzustellen, im Gegensatz zu dem, wo sie zuvor gestanden hatte. Deshalb wurde unten ein kleines „Maschinenhaus“ gebaut, das mit Schalungsbrettern und Dachpappe verkleidet wurde. Das Maschinenhaus verfügt über ein kleines Mahlwerk und einen Anschluss für eine vertikale Welle, die Maschinen in der Scheune antreiben konnte. Die Mühle von Tarri war die letzte in Betrieb befindliche Lumpensegelmühle auf Fuur.

1993 schenkte Ole Tarri die Mühle dem Pelzmuseum.

Quelle:

Sonne, Wind, Wasser und Boden. Geschichten aus dem Landkreis Viborg über die Nutzung der natürlichen Ressourcen durch die Menschen. Herausgeberin: Mai-Britt Lauritsen. ISBN 87-981741-9-3

Forfatter rapsak