Knud Strand ist heute ein beliebter Badestrand. In der Nähe des Strandes gibt es viele Ferienhäuser.

Am 16. September 1932 beschloss die Skive-Vestsalling-Bahn, in ein großes Gebiet bei Knud Strand zu investieren. Die Idee war, das Gebiet zu einem attraktiven Erholungsgebiet für die Bürger von Skive auszubauen. Die eigentliche Idee hinter der Investition war, der in den 1930er Jahren finanziell angeschlagenen Bahn Fahrgäste und Einnahmen zu verschaffen.
Der erste Badezug fuhr im Juni 1932. Die Veranstaltung war ein Erfolg. Aber die Menschen kamen nicht nur mit dem Zug, viele reisten mit dem Auto oder dem Fahrrad an.
Mit dem Erfolg und den vielen Besuchern stieg auch der Bedarf an Verpflegungs- und Toiletteneinrichtungen. Deshalb baute die Skive-Vestsalling-Bahn 1933 einen Pavillon und zwei Toilettengebäude. Außerdem wurden ein Brunnen und eine sichere Treppe hinunter zum Strand errichtet. Zur gleichen Zeit ließ der Besitzer des Balling Afholdshotels, Georg Panduro, einen Pavillon mit Einrichtungen für Unterhaltung, Essen und Trinken bauen.
Neben den Initiativen der Bahn und des Hotelbesitzers trug auch der örtliche Schwimmverein dazu bei, indem er 1933 einen 175 Meter langen Steg bauen ließ. Zwischen dem Verein und der Bahn bestand eine enge familiäre Bindung. Auch mehrere Schulen beschlossen, Sportveranstaltungen in Knud Strand zu organisieren.
Im Jahr 1934 wurden auf dem Bahngelände die ersten Ferienhäuser gebaut, die an Ferienhausbauer vermietet wurden.
Der Strand ist auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel, aber die Skive-Vestsalling-Bahn, mit der die Erfolgsgeschichte begann, stellte ihre Badezüge in den 1950er Jahren zugunsten von Autos ein. Der letzte Badezug fuhr im Jahr 1961. Das Grundstück wurde an die Gemeinde Rødding verkauft.
Quelle
- Knud Strand : Geschichten über die Natur, die Badebahn Vestsallingbanen, die ehemaligen Pavillons, Ferienhaussiedlungen, Schulsportveranstaltungen, andere kulturelle Aktivitäten und den neuen alten Pavillon von 2018, Spøttrup Lokalhistoriske Forening, Limfjordsforlaget 2019. Zu finden in der Buchsammlung des Stadtarchivs.