1. Skive Filmklub 1951 – 1956
Der Skive og Omegns Filmklub wurde im Jahr 1951 gegründet. Ziel war es, Bildungs- und Kulturfilme zu zeigen. Anfänglich wurden Filme vom staatlichen Filmzentrum und von den Botschaften verschiedener Länder bezogen. Spielfilme waren schwieriger zu beschaffen. Im Herbst wurde die Filmmiete an die Staatliche Filmförderungsanstalt gesenkt, was die Finanzen der Filmclubs des Landes verbesserte. Anfangs waren die Filmthemen oft informativ, wie z. B. Filme über Arbeitsmethoden, Kindererziehung oder über eine Ölpipeline von Texas nach New York.
Anfänglich wurden die Filme im Temperance Hotel oder in der Royal Hall gezeigt. Doch nach und nach wurden Vereinbarungen mit Bio oder Kosmorama getroffen, und das Angebot an Qualitätsfilmen nahm zu. Es wurden Vereinbarungen mit dem dänischen Filmmuseum getroffen, und es wurden Filme wie Dreyers Jeanne d’Arc, Mäuse und Menschen und Hamlet mit Laurence Olivier gezeigt.
Der Kinderfilmklub war von Anfang an eine Zweigstelle des Skive og Omegns Filmklub und mit 550 Mitgliedern im Jahr 1956 lief es gut. Aber erwachsene Mitglieder waren schwer zu finden. Im Jahr 1953 gab es 50 Mitglieder. Im Jahr 1956 waren es 120 Mitglieder, zu wenig, um den Filmklub am Laufen zu halten. Der Kinderfilmklub wurde mit einer eigenen Satzung abgetrennt, und der „Mutterklub“ wurde am 2. Oktober 1956 aufgelöst.
2. Skive Filmklub 1964 – 1965
Der Skive Film Club wurde 1964 von der Gymnasiastin Else Marie Friis, Skive, und Johan Henrik Piepgrass, Krabbesholm Højskole, gegründet. Sie begannen mit Filmen aus dem Filmmuseum und der französischen Filmkavalkade im Kosmorama, aber trotz der 80 Mitglieder war das Unterfangen selbsttragend.
3. Skive Filmklub 1967 – 1973
Das Skive Folkeblad berief am 7. September 1967 eine Gründungsversammlung für den Skive Filmklub in der Kantine der Zeitung in der Slotsgade 3 ein. Einer der Initiatoren war der Lehramtsstudent Herluf Schrøder. Ziel des Klubs war es, ein Forum zu sein, in dem alle Filmbegeisterten ihr Interesse pflegen und ihre Kenntnisse über das Wesen des Films vertiefen konnten. Der Schwerpunkt lag auf einem vielseitigen Programm mit sowohl engeren als auch breiteren Filmen. Die Filme wurden montags um 22:00 Uhr in Skive Bio gezeigt. Der Klub begann seine Saison mit dem Film De vilde Engle (Die wilden Engel), den die staatliche Filmzensur für öffentliche Vorführungen verboten hatte, der aber in Vereinen gezeigt werden durfte.
Innerhalb kurzer Zeit wuchs die Zahl der Mitglieder auf 350, und im Jahr nach dem Start erreichte sie 420, trotz der späten Vorführzeiten. Im Jahr 1971 rechnete man jedoch nur noch mit 150-200 Mitgliedern. In der Saison 71-72 sank die Mitgliederzahl auf 130, und nur wenige kamen zu den Vorführungen; das Defizit für die Saison betrug 600 DKK. Auf der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, den Verein fortzuführen. Doch vor der Saison 1973-74 musste man aufgeben. „Wir brauchen mindestens 150 Mitglieder, damit der Verein auf einer soliden finanziellen Basis arbeiten kann“, sagte der Vorsitzende Lehrer Peter Kim Holt auf der letzten Mitgliederversammlung am 14. Juni 1973, bei der nur der Vorstand anwesend war. Als Erklärung für die sinkende Mitgliederzahl führte der Vorsitzende an, dass es in Skive ein wachsendes Angebot an anderen Freizeitaktivitäten gebe. Außerdem gehe man zu bestimmten Terminen nicht gerne ins Kino. Der Vorstand beschloss, die Mitglieder auf die Filmvorführungen des Filmclubs des Gymnasiums von Skive hinzuweisen.
Skive Gymnasiums Filmklub – Filmklubben – Skive Filmklub 1971 – 1990 (?)
wurde am 18. Januar 1971 gegründet. Zunächst wurden in den Räumen der Schule 16-mm-Filme wie Elvira Madigan und Saturday Night – Sunday Morning gezeigt. Im Herbst 1971 wurde mit dem Skive Filmklub vereinbart, dass dessen Mitglieder freien Zugang zu den Filmen des Gymnasialklubs hatten.
Im Herbst 1974 hatte der Filmklub des Gymnasiums unter dem Namen Filmklubben 14 Filme im Programm und war offen für alle über 16 Jahre. Ziel war es, qualitativ hochwertige Filme für Erwachsene zu zeigen, die von zahlreichen dänischen Filmkritikern gute Kritiken erhalten hatten. Die Filme wurden in der Oberschule, anfangs auch in der Wirtschaftsschule und in Skive Bio am Nachmittag oder Vormittag gezeigt. Im Jahr 1977 hatte der Club 400 Mitglieder, doch dann begann er zu schrumpfen.
Der Club führte den Betrieb bis in die 90er Jahre fort.
Die Clubs brauchten die Erlaubnis der beiden Kinodirektoren, um die Filme zu zeigen. Die etablierten Kinos hatten Vorrang bei den Filmtiteln.
Der Rückgang 1978 – ?
Auf Initiative von Personen, die der kommunistischen Partei nahestanden. Der Filmklubben Dråben sah es als seine Aufgabe an, sowohl Dokumentarfilme als auch Filme zu aktuellen Themen zu zeigen. Die Filme hatten oft eine sozialistische Ausrichtung, aber das war keine Voraussetzung. Die Vorführungen fanden abends in der Wirtschaftsschule statt.
Quellen
- Skive folkeblad 8/11-1952, 8/12-1952, 2/10-1956, 14/6-73 und 7/5-2012,